Autowäsche – denn der Lack soll glänzen

Eine Autowäsche dient nicht nur der Optik, sondern durch die regelmäßige Pflege wird auch der Wert des Fahrzeugs erhalten. Für die Autowäsche sollte auf jeden Fall etwas Zeit eingeplant werden und auch die Vorbereitungen sollten entsprechend vorgenommen werden. Eine gründliche und schonende Wäsche nimmt etwas Zeit in Anspruch, wobei ein falsches Reinigungsmittel Schäden verursachen kann. Zudem wird ein geeigneter Stellplatz benötigt, wo die Autowäsche erfolgen kann. Dabei muss vor allem sichergestellt werden, dass bei der Autowäsche das Grundwasser nicht verunreinigt wird.

Hinweis

Wer sein Auto im Freien oder auf seinem Grundstück wäscht, der riskiert ein empfindliches Bußgeld! Von einigen Kommunen wird noch nicht einmal das Abwaschen des Fahrzeugs mit klarem Wasser gestattet!

Tipp: Besser ist es sich einen Platz in einer Selbstwaschanlage zu suchen, um sich so den Ärger zu ersparen!

Auch wenn das schöne Wetter praktisch dazu einlädt, das Auto zu reinigen, so ist zudem zu beachten, dass die Autowäsche nicht in der prallen Sonne ausgeführt wird.

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Wann ist es Zeit für eine Autowäsche?

Spätestens dann, wenn der Nachbar, der sich als sehr witzig empfindet mit den Fingern auf die Heckscheibe „Wasch mich“ malt, ist es Zeit für eine intensive Autowäsche. Hier kann man entweder selbst Hand anlegen oder einfach durch die Waschstraße bzw. -Anlage fahren. Wer sich für die zweite Variante entscheidet, der kann bereits mit rund 10 Euro ein sauberes Auto vorweisen.

Wie oft sollte eine Autowäsche erfolgen?

Die modernen Lacke sind robust und daher werden sie nicht vom Schmutz angegriffen. Ausnahmen bilden hier Streusalzkrusten im Winter. Diese sollten sofort entfernt werden. Eine Autowäsche sollte nur dann erfolgen, wenn Staub und Schmutz optisch stören – das ist bei den dunklen Lacken eher der Fall als bei hellen.

Was ist besser: Eine Autowäsche per Hand oder die Waschstraße (-Anlage)?

Das ist pauschal nicht zu sagen, doch die echten Autofreaks die gern Zeit mit ihrem Auto verbringen und dieses als Wertobjekt betrachten, die werden sich die Autowäsche per Hand nicht nehmen lassen. Geht es darum, dass Fahrzeug nur einmal zwischendurch und ohne hohen Zeitaufwand vom Schmutz zu befreien, dann stellt die Waschstraße bzw. die Autowaschanlage eine bessere Alternative dar. Letztendlich sollte in die Wahl mit einfließen, wie und wo das Auto dauerhaft untergestellt ist. So bleiben die Mühen der Handwäsche bei einem Fahrzeug, dass in der Garage steht, länger erhalten, als bei einem, dass durchgängig Wetter und Verkehr ausgesetzt ist.

Was wird benötigt:

  • zwei große Eimer Wasser
  • ein Autoschwamm zum Einschäumen
  • zwei Waschhandschuhe aus Mikrofaser
  • zwei Mikrofaser-Trockentücher

Durch Hochdruckreiniger und Schaumpistole wird die Arbeit zwar erleichtert, aber sie sind nicht unbedingt notwendig. Zudem sollten auch ein rückfettendes Autoshampoo, Felgenreinigerspray und Reinigungsknete mit dabei sein.

Die Autowäsche ist Männersache! – also ran an die Eimer!

Bevor es mit der eigentlichen Autowäsche losgeht, sollten grober Schmutz und Verunreinigungen mit einer Vorwäsche entfernt werden. Im Anschluss wird dann das trockene Fahrzeug gründlich eingeschäumt und dabei muss beachtet werden, dass grundsätzlich von oben nach unten gearbeitet wird.

Durch diese Technik (Zwei-Zonen-Technik) wird verhindert, dass grober Schmutz nach oben gelangt und dort den Lack verkratzt. Beim Einschäumen sollte mit einem Autoschwamm gearbeitet werden und nicht mit einer Schaumpistole – sondern einfach den Schwamm ausdrücken und über das Auto laufen lassen.

Wichtig! Noch nicht auf dem Auto mit dem Schwamm reiben!

Gemäß den Hersteller-Angaben dann den Schaum einwirken lassen und diesen dann mitsamt dem gelösten Dreck von oben nach unten abwaschen. Wird dabei ein Hochdruckreiniger genutzt, sollte man Vorsicht walten lassen. Hier gilt als Faustregel: Den Abstand nutzen, der einem selbst nicht wehtun würde, erst dann ist der Lack nicht gefährdet. Sollten hartnäckige Verschmutzungen auf dem Lack sitzen, wie bspw. Vogeldreck, Teer oder Insektenreste, dann sollten diese vorab mit einem geeigneten Vorreiniger besprüht werden. Dieser muss ebenfalls einwirken und im Anschluss wird der Schmutz nicht abgekratzt, sondern mit Lackknete entfernt.

Mit einem Felgenreiniger-Spray werden die Felgen eingesprüht und damit sollte man jede Felge separat angehen. Zwar ist das mühsam, aber dadurch wird verhindert, dass die Einwirkzeit überschritten wird und so Schäden wie bspw. Flecken entstehen.

Tipp: Wird das Rad jeweils um eine halbe Radlänge gedreht, dann kann sich das Spray besser verteilen und es werden optimale Ergebnisse erzielt. Dann einfach abspülen und es geht mit der Handwäsche weiter.

Die Handwäsche – der zweite Schritt

Auch hier wird weiterhin mit der Zwei-Zonen-Technik gearbeitet, um so das Risiko, Schmutzpartikel aufzutragen, weiter reduziert wird. Daher werden zwei separate Waschhandschuhe genutzt, einen für oben und einen für unten sowie zwei Eimer. Dabei dient ein Eimer zu Auswringen des Waschhandschuhs und im anderen ist das Wasser mit dem Reiniger. Aber auch der Abwassereimer sollte regelmäßig gelehrt und mit frischen Wasser aufgefüllt werden. So hat man das Kratzerrisiko voll im Griff. Anschließend wird alles von oben nach unten abgespült. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass es nicht zu Kalkrändern durch trocknendes Wasser kommt.

Die Lackknete für Profis – Schritt drei

Selbst nach einer gründlichen Autowäsche mit Vor- und Handwäsche kann es vorkommen, dass sich noch Partikel auf dem Lack befinden, die diesen beim Trockenreiben beschädigen können. Wer hier kein Risiko eingehen will, der greift zur Lackknete, die selbst die letzten Schmutzreste aufnimmt und für eine absolut saubere Oberfläche sorgt. Eingesetzt wird die Lackknete mit einem Detailer für Knete als Gleitmittel, wodurch Reibung vermieden und der Lack geschont wird.

Schritt Nummer vier: das Abtrocknen

Auch hier wird wieder auf die Zwei-Zonen-Technik gesetzt und am besten werden zwei Trockentücher aus Mikrofaser genutzt, da diese besonders saugfähig sind. Für den richtigen Glanz sorgen spezielle Detailer, die entsprechend den Herstellerangaben auf dem nassen Fahrzeug aufgetragen und im Anschluss abgewischt werden. Wird das trockene Fahrzeug nach dem Abtrocknen nochmals mit der anderen Seite des Mikrofasertuchs abgewischt, können die sogenannten Hologramme vermieden werden. Insgesamt hat es den Anschein, dass das Abtrocknen mit sehr viel Aufwand verbunden ist, aber dennoch ist es dem einfachen Lufttrocknen oder dem Trockenfahren vorzuziehen – denn so bilden sich keine Wasserränder.

Die Autowäsche im Überblick:

  • Es sollten ausschließlich nur geeignete Pflegemittel eingesetzt werden, wie Mikrofaser-Tücher, Autoshampoo, Felgenspray, Reinigungsknete und Waschhandschuhe. Keinesfalls sollten sonstige Reinigungsutensilien zum Einsatz kommen, wie Spülmittel oder Bürsten.
  • Stets sollte die Zwei-Zonen-Technik angewendet werden. Das heißt, das Auto grundsätzlich von oben nach unten reinigen.
  • Immer wieder müssen Waschhandschuhe und Mikrofaser-Tücher auf Verschmutzungen kontrollieren und diese entfernen.
  • Niemals in der prallen Sonne, oder bei Wind (Staubprobleme) eine Autowäsche durchführen
  • Bei allen Arbeitsschritten sollte so wenig Druck wie möglich ausüben
  • Hartnäckiger Schmutz sollte niemals abgekratzt werden, sondern dieser sollte mit geeignetem Mitteln eingeweicht und mit Lackknete entfernt werden.